Slow Living und Arbeit und Freizeit

Das Leben im Erwachsenenalter vor der Rente (und oft auch das von Kindern) teilt sich für die meisten von uns in die Zeit, in der wir arbeiten (lernen) und in die Zeit, die „frei von Arbeit“ ist. Freizeit ist diese letztere aber noch nicht, denn es wollen ja auch noch die Dinge erledigt werden, die wir als unerlässlich betrachten (Einkauf, Haushalt, Schularbeiten …), die „Pflichten“.

Für ein vom betroffenen Individuum als „im Gleichgewicht“ wahrgenommenes Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit wird heute gern der Begriff Work-Life-Balance verwendet, dem wir in dieser Kategorie unseres Blogs häufig Raum geben werden.

Die Philosophie versteht unter Arbeit das bewusste schöpferische Handeln des Menschen, wir wollen hier darunter aber die Tätigkeiten verstehen, die uns in die materielle Lage versetzen, unseren Lebensunterhalt zu bestreiten. Unser Einfluss auf diese Tätigkeiten ist oft begrenzt, gerade deshalb sind sie es wert, einer intensiven Begutachtung unterzogen zu werden.

Denn nicht zuletzt sind die starren Regeln, das hohe Tempo, die unausweichlichen Erfordernisse, das „Rat Race“ im Arbeitsalltag die Dinge, die uns überhaupt erst an die Notwendigkeit einer Entschleunigung unseres Lebens denken lassen.

Ziel sollte also sein, diesen Teil unseres Lebens, dem wir kaum gänzlich entkommen können, so effizient wie möglich zu gestalten, wobei Effizienz sich hier auf das Verhältnis von investierter Kraft, geopferten Nerven und nicht selten vom Einsatz der Gesundheit in Relation zu einem möglichst guten Arbeitsergebnis bezieht. Wenn dabei womöglich so etwas wie „Lust an der Arbeit“ ins Spiel kommt … wunderbar!

Versuchen wir also gemeinsam den Arbeitsalltag im Sinne von Slow Living umzugestalten …

Slow Living und Freizeit

Beschäftigen wir uns nun mit dem zweiten Teil, der Freizeit, und sorgen für mehr Lebensqualität durch mehr Genuss in Heim, Garten oder Urlaub. Du verbringst schließlich (hoffentlich!?) in Deinem Zuhause oder im Garten, auf einer schönen Terrasse oder einem optimal genutzten Balkon noch viel mehr Zeit, als am Arbeitsplatz, falls Du nicht gerade im Urlaub bist. Und diese Zeit gehört Dir – Dir und Deiner Familie, Deinem sozialen Umfeld, Deinen Freunden. Also leg los, einen größeren Handlungsspielraum als im Freizeitbereich hast Du nicht!

Wir werden Dich dabei in vielerlei Hinsicht unterstützen, mit launigen, philosophischen, meist aber sehr praktischen Betrachtungen und Tipps, mit Erfahrungsberichten oder mit Hinweisen auf Produkte, die zur Entschleunigung Deines Freizeitlebens beitragen können.

Denk daran: Ziel ist ein erfülltes Leben, nicht der Verzicht an sich im Sinne von Askese, sondern die Vermehrung Deiner Lebensfreude und vergiss dabei bitte nicht, an die Nachhaltigkeit, die langfristige Bedeutung Deines Freizeitverhaltens zu denken!

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