Simplify Your Life

Heute morgen bin ich über die Google-Suche auf der Homepage simplify.de von Werner Tiki Küstenmacher gelandet, einem evangelischen Theologen in Bayern, der sich 1990 als Autor, Karikaturist und Redner selbstständig gemacht hat.

Die Karikatur mit der siebenstufigen Simplify-Pyramide hat mich doch ein wenig an mein eigenes  Chaos erinnert, also habe ich umgehend den Newsletter abonniert … und auch gleich noch das Buch Simplify Your Life von Werner Tiki Küstenmacher und Lothar J. Seiwert bestellt.

In den nächsten Wochen werde ich Euch von meinem Selbstversuch bei der Umsetzung der Tipps berichten. Ich werde mich dabei weitgehend an die siebenstufige Simplify-Pyramide halten, aber auch andere Quellen einbeziehen, z. B. Die 7 Geheimnisse der Schildkröte von Aljoscha Long und Ronald Schweppe, Nie wieder Chaos! von Cynthia Ewer und andere.

Hier nun eine kurze Beschreibung der Simplify-Pyramide:

  • Stufe 1: Sachen
    Vereinfachen von Dingen auf dem Schreibtisch, im Kleiderschrank, in der Wohnung, in der Garage, im Auto – in dieser Reihenfolge und ohne Trennung zwischen privaten Utensilien und denen am Arbeitsplatz.
     
  • Stufe 2: Finanzen
    Ein schwieriges Thema, das oft schwieriger zu bewältigen ist, als das Chaos in Wohnung und Büro. Es geht hier um Bargeld, Kontostände, Schulden, Darlehen, Ersparnisse, Ausgaben und um mentale Blockaden im Umgang mit Geld.
     
  • Stufe 3: Zeit
    Ordnung bringen in 24 Stunden, damit auch sinnvolle freie Zeit übrig ist. Zeit für Partner, Kinder, Freunde, Chefs, Verwandte, aber auch für die tägliche Routine, Hobbys und vor allem für sich, Zeit zum Nachdenken, Energie tanken, Nichtstun.
     
  • Stufe 4: Gesundheit
    Krankheiten langfristig vermeiden, ein gesundes Miteinander von Körper und Geist und damit auch ein gesundes Verhältnis zur eigenen Sexualität erreichen, z. B. durch Abnehmen, gesunde Ernährung, Entspannungsübungen.
     
  • Stufe 5: Beziehungen
    Soziale Beziehungen können kompliziert sein und führen nicht selten zu Intrigen, Streit, Neid, Mobbing. Deshalb ist es wichtig frei zu werden für Kontakte, die wirklich bereichern.
     
  • Stufe 6: Partnerschaft
    Eine Partnerschaft muss nicht zwingend zwischen Ehepartnern oder Lebensgefährten bestehen; das können auch besondere Freunde, Verwandte oder andere wichtige Beziehungen oder für religiös orientierte Menschen Gott sein.
     
  • Stufe 7: Sie selbst
    Die Spitze der Pyramide. Ziel ist die Verwirklichung der eigenen Vorstellung von Glück und Erfüllung, der Sinn des Lebens.
     

Ich bin schon gespannt auf das Ergebnis und auf Eure Kommentare.

Literatur:

Links der Woche – Natürliche Antibiotika

Vorgestern Abend hat es sich angekündigt. Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Halsschmerzen … Dabei ist die Grippewelle doch schon abgeebbt. Da war wohl ein Griff in die Hausmittelkiste angebracht.

  • Fliederbeersaft
  • heiße Zitrone mit Ingwer und Honig
  • Hühnersuppe

Eine DAK-Studie hat ermittelt, dass wir Deutsche zu viel Antibiotika schlucken – besonders Kinder. Das muss nicht sein. Die Natur bietet gerade bei Harnwegs- und Atemwegsinfektionen eine Alternative. Seit Jahrtausenden werden pflanzliche Antibiotika mit Erfolg eingesetzt und das ohne die bekannten Nebenwirkungen der chemischen Antibiotika.

Johanniskraut
Echtes Johanniskraut

Thema der Links der Woche ist dieses Mal „Pflanzliche Antibiotika“.

  1. Pflanzliche Antibiotika
  2. Antibiotika aus der Natur
  3. Körpereigene Antibiotika – Wirksam und sicher
  4. Natürliche Antibiotika – Gibt es ein pflanzliches Antibiotikum?
  5. Pflanzliche Antibiotika – helfen sie wirklich?
  6. Honig hilft bei Problemwunden: „Medihoney“ wirkt oft sogar besser als Antibiotika
  7. Geheimnisse der Rohkost – Natürliche Antibiotika
  8. Kräuterallerlei: Natürliche Antibiotika: Diese Kräuter und Pflanzen helfen
  9. Heilpflanze.com Pflanzen & Kräuter Lexikon
  10. Pflanzen-Heilkunde

Ach ja, mal wieder haben die Hausmittel geholfen. 🙂

Ich wünsche Euch ein frohes und gesundes Osterfest,

Eure Gabi

Achtung: Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen.

 

 

Links der Woche

Vielleicht habt Ihr ja am Wochenende ein bisschen Zeit zum lesen. Dafür habe ich mal eine kleine Liste interessanter Links zum Thema Entschleunigung zusammengetragen.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und viel Spaß beim Lesen 🙂

  1. Entschleunigung, entschleunigen
    Eine sehr informative Website zum Thema mit vielen Tipps.
  2. Fritz Reheis
    Leseproben aus den Veröffentlichungen von Fritz Reheis, einem Philosophen „unserer Zeit“
  3. Slow Food Deutschland
    Bewusst genießen und die Ess- und Trinkkultur pflegen. Slow Food ist eine internationale Bewegung, die sich dafür einsetzt, dass alle Menschen Zugang zu Nahrung haben, die ihr eigenes Wohlergehen und das der Produzenten und der Umwelt erhält.
  4. Projekt: Gesund leben
    Die Gesundheitswissenschaftlerin Hannah Frey gibt Tipps zu Ernährung, Entspannung und Bewegung.
  5. Gastland Rheinland-Pfalz – IchZeit: Konzept, Entschleunigung, Wellness – Kurzurlaub
    Wie wäre es mal mit einem entschleunigten Urlaub in Deutschland?

 

 

Reparieren statt wegwerfen

Reparatur-Café

Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft. Leider ist mal wieder etwas kaputt gegangen und wir überlegen uns, ob es sich lohnt, es reparieren zu lassen. Schnell beschließen wir, dass eine Reparatur teurer wird als die Anschaffung eines neuen Gerätes. Und schon landet das Teil im Müll. Oft genug im Hausmüll, obwohl es eigentlich Elektroschrott ist. Nun ja, für viele Reparaturen benötigt man zugegebenermaßen eine gewisse Fachkenntnis und entsprechende Werkzeuge.

Eine Lösung für die Nicht-Hobby-Bastler unter uns: fragt doch mal Eure Freunde oder Nachbarn. Und bietet als Gegenleistung Eure Fachkenntnisse an. Sicher hängt irgendwo in Eurer Umgebung ein dafür geeignetes schwarzes Brett, z. B. im Supermarkt.

Reparatur-Café

Ein weiterer positiver Trend, der ursprünglich als Repair-Café aus Holland kam – initiiert 2007 von Martine Postma, sind Reparatur-Cafés. Organisiert von örtlichen Wirtschaftsbüros, ehrenamtlichen Helfern und Reparatur-Experten kann man seine defekten Teile dort wieder in Ordnung bringen und zwar zusammen mit den Experten. Man erhält so wertvolle Tipps und Anleitungen zum Selbermachen.

Der besondere Nutzen dieses Projekts ist

  • Müllvermeidung
  • Umweltschutz
  • Nachhaltigkeit
  • Lernen
  • Erhalt des Wissens
  • Kontakte
  • Wertschätzung

Das benötigte Werkzeug und Material für die Reparatur von Möbeln, Elektrogeräten, Kleidung, Spielwaren und Fahrrädern ist größtenteils vorhanden, z. B. Tischlerwerkzeug, Werkzeug für Elektrogeräte, Nähutensilien. Bei Kaffee, Tee und Kuchen wird nun geschraubt, gelötet, gesägt, genäht. Auf einem Lesetisch findet man interessante Bücher zum Thema Reparatur und Heimwerken. Die Chance auf Erfolg ist übrigens am größten, wenn Ihr alle Kabel, Zubehörteil und Bedienungsanleitungen mitbringt.

Verbreitung der Repair-Cafés

Mittlerweile gibt es Repair-Cafés in 15 Ländern weltweit, z. B. Niederlande, Deutschland, Frankreich, USA, Australien. Hier findet Ihr eine Liste der Cafés in Eurer Nähe. Wer übrigens ein eigenes Repair-Café eröffnen möchte, erhält jede Menge Unterstützung und Information – und das alles zu einem äußerst fairen Preis.

Wie haltet Ihr es denn mit Reparaturen? Lieber was Neues kaufen oder basteln? Schreibt mir doch Eure Erfahrungen?

Platz schaffen

declutter 15 minutes

In einem früheren Beitrag habe ich schon einmal über Entrümpeln geschrieben. Unser Ziel ist, ein „einfacheres“ Leben zu führen mit mehr Zeit für uns und unsere Lieben.

Schauen wir uns doch mal um. Quillt der Schreibtisch über? Wie sieht es in unserer Wohnung aus? Im Garten? Ihr wünscht Euch mehr Überblick? Zuviel Nippes steht im Weg. Die verkümmerte Pflanze auf der Fensterbank wirkt auch nicht motivierend. Stapel von Unterlagen, die alle darauf warten, gelesen zu werden. Und dann noch die Küche, der Kleiderschrank, das Kinderzimmer, die Garage, der Dachboden … Ganz schön viel Ballast … Und dieser Ballast blockiert uns.

Erste wichtige Erkenntnis: Gerümpel lässt sich nicht aufräumen.

 

Womit fangen wir an?

Alles was sichtbar ist.

 

Wo fangen wir an?

Das muss jeder für sich herausfinden. Ich starte im Wohnzimmer und arbeite mich von dort aus in die anderen Räume vor. In den Garten kommen wir später. Ist ja Winter 😉

 

Wie fangen wir an?

Ich stelle einen Timer auf 15 Minuten, lege eine Mülltüte und eine Kiste oder weitere Säcke bereit und greife mir ein Staubtuch und einen feuchten Lappen. 15 Minuten hält man immer durch. Für jedes Teil muss ich nun eine schwere Entscheidung treffen:

  • Müll oder nicht reparierbar – ab in die Mülltüte
  • Saisonartikel – in eine beschriftete Box
  • Behalten – sauber machen
    Wertvolle Gegenstände fotografiere ich und hefte das Bild mit Kaufdatum und Preis (ideal mit Kaufbeleg) in einem Inventar-Ordner ab
  • Dinge mit emotionalem Wert, die aber nicht zur Einrichtung passen – in eine beschriftete Box
  • Gegenstände, die Dir nicht gefallen, aber zu schade oder zu wertvoll für den Müll sind – verschenken oder verkaufen
    Bücher an die Stadtbücherei, Kleider zum Second Hand Laden, Geschirr und Deko zum Flohmarkt

Ihr werdet sehen, in 15 Minuten ist viel zu schaffen. Und jetzt viel Spaß beim Aufräumen. Und ganz wichtig, die Mülltüte kommt umgehend in die Tonne!

Und das wiederholen wir nun täglich!

Wie entrümpelt Ihr? Habt Ihr andere Vorschläge? Schreibt mir doch einfach. Die besten Ideen werden hier veröffentlicht?

Gesund durch Ernährung – Teil 3

Gesund durch Ernährung

Wir nehmen viel Medikamente und sind trotzdem krank. Die Ernährungs-Docs Anne Fleck, Matthias Riedl und Jörn Klasen sagen mit Ernährung kann man die Chance, gesund zu werden und zu bleiben. Essen = Medizin. Im dritten Teil der interessanten Dokumentation im NDR wurden wieder drei Beispiele gezeigt, die ich hier kurz zusammenfasse.

  • Adipositas, extremes Übergewicht
  • Migräne
  • Rheuma

Auf der Homepage des NDR http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die-ernaehrungsdocs/index.html findet Ihr jede Menge gut verständliche Hintergrund-Informationen, Videos, Tipps und Rezepte.

Adipositas, extremes Übergewicht

Bewegungsmangel, falsche Ernährung, psychische Probleme, Hormonstörungen oder genetische Faktoren – die Zahl der Übergewichtigen steigt in den Industrienationen immer weiter an. Ab einem Body Mass Index (BMI) von 30 gilt man als übergewichtig. Ausnahme: Menschen, die viel Muskelmasse besitzen. Übergewicht ist einer der größten Risikofaktoren für Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes, Gelenkerkrankungen und sogar Krebs. Bei extremem Übergewicht bleibt oft nur noch die Magenverkleinerung. Die sollte aber die letzte Maßnahme sein. Es muss auch eine andere Möglichkeit geben. Eine Ernährungsumstellung mit einer vom Arzt verschriebenen Formula-Diät. Diese Diät enthält wenig Kohlenhydrate und viel Eiweiß, um den Muskelabbau zu vermeiden.

Therapie:

  • Richtige Ernährung: Gemüse, Hülsenfrüchte, wenig Kohlenhydrate, mageres Fleisch und Fisch
  • Eventuell Formula-Diät
  • Sport!

Weitere Informationen:

 

Migräne

Rasende, pochende, stechende Kopfschmerzen, die anfallsartig auftreten oft begleitet von Übelkeit, Licht- und Geräuschempfindlichkeit, das ist Migräne. Auslöser für Migräne sind oft Stress, Wettereinflüsse, hormonelle Störungen, aber auch bestimmtes Essen, z. B. Zucker, Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe. Wichtig sind regelmäßige Mahlzeiten.

Therapie:

  • Ernährungsumstellung
  • Änderung des Lebensstils
  • Ausdauersport!
  • Muskelentspannung
  • Akupunktur

Weitere Informationen:

 

Rheuma

Gelenkschmerzen, Morgensteifigkeit, Muskelreißen prägen den Alltag: Rheuma ist eine Volkskrankheit. Rund 400 verschiedene Krankheitsbilder werden unter dem Oberbegriff Rheuma zusammengefasst: dazu zählen Gicht, Lupus, am häufigsten die rheumatoide Arthritis. Die Ursachen sind noch nicht umfassend geklärt; gesichert ist, dass es sich um eine Autoimmunerkrankung handelt.

Therapie:

  • Spezielle entzündungshemmende Ernährung
  • Wenig Fleisch
  • Omega-3-Fettsäuren in fettem Fisch
  • Leinöl
  • Grüne Smoothies mit grünem Blattgemüse
  • Bewegung, Krankengymnastik

Weitere Informationen:

 

 

Achtung: Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen.

Slow Living und Kunst

Gallery and Landscape in Bissee

Ist Entschleunigen eine Kunst? Ist Slow Living Kultur?

Wir sind selbstverständlich geneigt, auf beide Fragen sofort ein „Ja“ zu entgegnen. Die ausführliche Antwort, das „Know How“ dazu, wird unser SlowLiving Blog im Laufe der Zeit liefern. In diesem Bereich unseres Blogs beschäftigen wir uns statt dessen jedoch mit der Frage, wie sich Kunst und Kultur nach den Ideen des Slow Living praktizieren und genießen lassen.

Neben der Versorgung der Menschen mit den Gütern des Grundbedarfs wie der Nahrung und dem Dach über dem Kopf gehören zu einem menschenwürdigen Leben auch Musik, Kunst, Kultur und ein gesundes Gemeinschaftsleben; Dinge, die ohne den Blick auf Rendite und ohne ein „Muss“ um ihrer selbst willen einen Stellenwert besitzen.

Es ist sinnvoll, diesem Lebensbereich zunächst einmal dadurch genug Raum und Zeit zu verschaffen, dass die vom Einzelnen als weniger erbaulich empfundenen „Zeitfresser“ so effizient wie möglich erledigt werden. Das mag der Einkauf für den Grundbedarf sein, die Reinigung des Haushalts oder das Waschen der Wäsche, für manchen ist es vielleicht auch die Gartenpflege, die an anderer Stelle unseres Blogs als Quelle der Erbauung und Entspannung breiten Raum einnehmen wird.

Wer lernt, Tätigkeiten, die sich beim besten Willen nicht als entspannend erweisen, effizient und zügig hinter sich zu bringen, sie also eher zu beschleunigen als zu verlangsamen, der gewinnt Zeit, die sich zum Beispiel mit dem Erleben oder dem Schaffen von Kunst und Kultur verbringen lässt.

Bei unseren Berichten und Tipps wird es um den Gegensatz von Tempo und Langsamkeit gehen (bis zum Stillstand, der Künstler thematisch schon immer besonders fasziniert hat), um den Begriff der Zeit in der bildenden Kunst, in der Musik, im Film.

Wenn Kunst und Kultur eng mit Kommunikation verbunden sind (oder eine Form der Kommunikation bilden), dann wollen wir darauf achten, wie sich diese Form der Kommunikation entschleunigen lässt, um den Genuss zu mehren, den sie uns bereiten. Eine Definition von Kultur könnte übrigens „Zivilisation, erweitert um moralische Komponenten“ lauten. Zivilisation wäre demnach ein Kühlschrank, Kultur sein Inhalt. Wenn die moralischen Komponenten mit den Zielen von Slow Living zur Deckung zu bringen sind, dann ist – Du errätst es – Slow Living selbst Kultur.

Aber sei gewarnt, in „Kultur“ steckt das lateinische cultura (Bearbeitung, Pflege), ohne Dein Bemühen wird es auch hier nicht gehen, Genuss und Lebensqualität wollen verdient sein.

PS: Das Foto wurde in Bissee aufgenommen. Schauplatz einer jährlich wechselnden Ausstellung von Skulpturen in einer ländlichen Umgebung. Mehr Info skulptur-in-bissee.de.

Gesund durch Ernährung – Teil 2

Gemüsebratlinge

Viele Pillen schlucken und trotzdem krank, das muss nicht sein. Durch Ernährung die Chance nutzen, gesund zu werden und zu bleiben. Das ist keine Utopie. Im zweiten Teil der interessanten Dokumentation im NDR wurden wieder drei Beispiele gezeigt, die ich hier kurz zusammenfasse.

  • Fettleber
  • Bluthochdruck
  • Multiple Sklerose

Auf der Homepage des NDR http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die-ernaehrungsdocs/index.html findet Ihr jede Menge gut verständliche Hintergrund-Informationen, Videos, Tipps und Rezepte.

Gesund durch Ernährung – Teil 1

 

Bluthochdruck

Bluthochdruck ist eine häufige Erkrankung in Industrieländern. Mehr als jeder vierte Erwachsene in Deutschland hat zu hohen Blutdruck, viele ohne es zu wissen. Zu hoher Blutdruck versucht oft kaum Beschwerden, ist oft aber dennoch gefährlich: Fettablagerung in den Arterien, Thrombosen, Herzinfarkt und Schlaganfall können die Folge sein. Ursache ist oft Übergewicht, Bewegungsmangel, Alkohol, Rauchen und falsche Ernährung, aber auch beruflicher oder privater Stress. Zudem kann eine genetische Veranlagung Grund für Bluthochdruck sein. Auch die Hormone können den Blutdruck negativ beeinflussen, z. B. die „Pille“, eine Schwangerschaft oder die Wechseljahre.

Therapie:

  • Richtige Ernährung: Gemüse, Obst, Fisch, wenig Salz. Viel Wasser und Kräutertees trinken.
  • Sport!
  • Gewichtsreduktion
  • Wenig Alkohol, keine Zigaretten
  • Stressabbau

Weitere Informationen:

 

Multiple Sklerose (MS)

Multiple Sklerose ist eine chronische Entzündung des Nervensystems. Frauen erkranken häufiger als Männer an MS. Oft wird die Krankheit im jungen Erwachsenenalter diagnostiziert. Die Entstehung von MS ist nicht eindeutig bewiesen. Mögliche Ursachen sind unter anderem eine genetische Veranlagung und bestimmte Umwelteinflüsse. Eventuell auch Vitamin-D-Mangel und kindliches Übergewicht. MS ist nicht heilbar, kann aber behandelt werden.

Mangoldgemüse
Mangoldgemüse

Therapie:

  • Ketogene Ernährung: Gemüse, hochwertige Öle, Nüsse, Samen. Täglich fettreiche Eiweißlieferanten: Fleisch, Fisch, Geflügel, Eier, fettreiche Milch, fettreiche Milchprodukte, Omega-3-Fettsäuren.
  • Möglichst keine Kohlenhydrate.
  • Physio-/Ergotherapie, logopädische Hilfe
  • Psychotherapie
  • Alternative Methoden: Akupunktur, Homöopathie, anthroposophische Heilmethoden

Weitere Informationen:

 

Fettleber

Die Fettleber ist ein häufiges Krankheitsbild. Fast jeder vierte Erwachsene ist von dieser Zivilisationskrankheit betroffen. Besonders stark Übergewichtige, Diabetiker und viele übergewichtige Kinder leiden daran. Ursachen sind meist Übergewicht, Alkoholmissbrauch, Medikamente. Auf Grund von Eiweißmangel können auch schlanke Menschen betroffen sein. Das Risiko für eine Fettleber erhöht sich auch während der Schwangerschaft.

Therapie:

  • Ernährungsumstellung
  • Kein Alkohol
  • Gewichtsreduzierung
  • Eventuell vom Arzt verordnete spezielle Eiweißdrinks
  • Sport!

Weitere Informationen:

 

Achtung: Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen.

Slow Living und Technik/Mobilität

Technik und Mobilität

Seien wir ehrlich: Das Wort Entschleunigung ist uns irgendwie verdächtig (wir klären gleich warum) und das treffendere Wort Verlangsamung verwenden wir eher noch weniger gern.

Entschleunigung, das ist etwas weniger Beschleunigung, immer noch ein hohes Tempo, aber mit dem Zugeständnis eines geringeren Tempozuwachses. Das Wort ist eine Unbehagen verursachende Verbeugung vor dem Diktat von „höher, schneller, weiter, größer“. Wer Wachstum, Zuwachs als Wert anzweifelt, stellt sich schnell an den Rand der Gesellschaft. Deshalb kommt uns das Wort Verlangsamung noch um einiges schwerer über die Lippen, denn da kommt er klar zum Vorschein, der Wunsch nach Benutzung der Bremse, nicht etwa der nach einem leichten Lupfen des Gaspedals.

In der Kategorie Technik und Mobilität wird es nötig sein, Farbe zu bekennen, was das Slow in Slow Living angeht. Wo spielt das Tempo eine Rolle, wenn nicht hier?

Du bist besonders technikaffin? Ich halte es für sehr gut möglich, dass sich Deine Haltung im Laufe der intensiven Beschäftigung mit dem Thema Slow Living in Technik und Mobilität ändern wird. Zum jetzigen Zeitpunkt bedeutet Slow Living nicht „möglichst langsam“, sondern „angepasste Geschwindigkeit“. So angepasst, dass bestimmte Vorgänge auch einmal mit sehr hohem Tempo ablaufen dürfen, wenn sie unvermeidlich sind und ihre zeitliche Ausdehnung den übrigen Interessen im Wege steht. In diesem Sinne können also eine schnelle Fortbewegung und der Einsatz technischer Hilfsmittel als produktiv gelten, solange sie nicht den übrigen Zwecken von Slow Living wie Nachhaltigkeit und sozialer Verträglichkeit widersprechen.

Nicht immer ist im Alltag der Weg das Ziel, was in einem innerstädtischen Stau sehr schnell klar werden dürfte. Effiziente Fortbewegung in der Gegenwart, der Unterschied zwischen Urlaub und Reisen, ein maßvoller Einsatz von Technik … zu diesen Themenfeldern ist eine riesige Vielfalt von Berichten und Beiträgen erkennbar, eine Vielfalt, die uns schwindlig machen könnte.

Aber glücklicherweise haben wir uns ja gemeinsam dem Ziel verschrieben, stets ein angemessenes Tempo zu wählen …

Winterzeit – Detox-Zeit

Winter

Wir sind gerade fleißig dabei, unser Heim zu entrümpeln. Warum also nicht auch mal unseren Körper entrümpeln. Viele fühlen sich nach den Feiertagen müde, schlaff, blass … einfach energielos. Das Wetter lädt auch nicht unbedingt dazu ein, sich viel an der frischen Luft aufzuhalten. Ich habe jedenfalls nicht besonders viel Lust bei Schmuddelwetter auf den Wanderwegen durch knöcheltiefen Schlamm zu stapfen. Nun versprechen viele Quellen in den Medien Energie durch Detox-Kuren (engl. Detoxification = Entgiftung, Entschlackung).

Ob eine solche Detox-Kur wirklich wirkt, ist umstritten und wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Ich habe auch nicht vor, eine komplette Anleitung für eine solche Kur zu verfassen. Einige Aspekte sind aber durchaus interessant und praktikabel und bieten eine willkommene Abwechslung.

Ein Punkt einer solchen Kur ist „viel trinken“. Damit habe ich schon mal meine liebe Not. Ich bin keine begeisterte Wassertrinkerin. Ist mir einfach zu langweilig – egal mit oder ohne Kohlensäure. Dann schon eher Fruchtschorles … aber nur die selbst gemixten. Leider darf man die durchaus erhebliche Kalorienzahl von Fruchtsäften nicht unterschätzen. Deshalb habe ich einige Rezepte für Detox-Getränke ausprobiert und hier für Euch zusammengefasst. Alle Zutaten sind auch jetzt im Winter frisch erhältlich. Ein Krug pro Tag davon wäre prima.

Cucumber Lemon Detox
Gurken-Zitronen-Detox-Wasser

 

Gurken-Zitronen-Detox-Wasser

  • 2 l Wasser
  • 1 Gurke waschen und hobeln (oder dünn schneiden)
  • 1 Zitrone waschen und dünn schneiden
  • 10-15 frische Minzblätter
  • (eine Handvoll Eis)

Alle Zutaten in einen Krug geben und ca. 30 Minuten im Kühlschrank stehen lassen. Ich lasse meistens das Eis weg, besonders im Winter. Die Mischung kann bis zu dreimal aufgegossen werden.

Apfel-Zimt-Detox-Wasser

  • 2 l Wasser
  • 2-3 Äpfel waschen, entkernen und dünn schneiden
  • 2 Zimtstangen
  • Ein ca. 3 cm großes Ingwerstück

Alle Zutaten in einen Krug geben und ca. 30 min Kühlschrank stehen lassen. Die Mischung kann bis zu dreimal aufgegossen werden.

Apfel-Essig-Detox-Wasser

  • 2 l Wasser
  • 2 Esslöffel Apfelessig
  • 2 Äpfel waschen, entkernen und dünn schneiden
  • 1 Zimtstange

Alle Zutaten in einen Krug geben und ca. 30 min Kühlschrank stehen lassen. Die Mischung kann bis zu dreimal aufgegossen werden.

Schreibt mir doch mal, wie Euch die Getränke schmecken? Habt Ihr noch mehr solche Rezepte?

Viel Spaß beim Ausprobieren.