Platz schaffen

declutter 15 minutes

In einem früheren Beitrag habe ich schon einmal über Entrümpeln geschrieben. Unser Ziel ist, ein „einfacheres“ Leben zu führen mit mehr Zeit für uns und unsere Lieben.

Schauen wir uns doch mal um. Quillt der Schreibtisch über? Wie sieht es in unserer Wohnung aus? Im Garten? Ihr wünscht Euch mehr Überblick? Zuviel Nippes steht im Weg. Die verkümmerte Pflanze auf der Fensterbank wirkt auch nicht motivierend. Stapel von Unterlagen, die alle darauf warten, gelesen zu werden. Und dann noch die Küche, der Kleiderschrank, das Kinderzimmer, die Garage, der Dachboden … Ganz schön viel Ballast … Und dieser Ballast blockiert uns.

Erste wichtige Erkenntnis: Gerümpel lässt sich nicht aufräumen.

 

Womit fangen wir an?

Alles was sichtbar ist.

 

Wo fangen wir an?

Das muss jeder für sich herausfinden. Ich starte im Wohnzimmer und arbeite mich von dort aus in die anderen Räume vor. In den Garten kommen wir später. Ist ja Winter 😉

 

Wie fangen wir an?

Ich stelle einen Timer auf 15 Minuten, lege eine Mülltüte und eine Kiste oder weitere Säcke bereit und greife mir ein Staubtuch und einen feuchten Lappen. 15 Minuten hält man immer durch. Für jedes Teil muss ich nun eine schwere Entscheidung treffen:

  • Müll oder nicht reparierbar – ab in die Mülltüte
  • Saisonartikel – in eine beschriftete Box
  • Behalten – sauber machen
    Wertvolle Gegenstände fotografiere ich und hefte das Bild mit Kaufdatum und Preis (ideal mit Kaufbeleg) in einem Inventar-Ordner ab
  • Dinge mit emotionalem Wert, die aber nicht zur Einrichtung passen – in eine beschriftete Box
  • Gegenstände, die Dir nicht gefallen, aber zu schade oder zu wertvoll für den Müll sind – verschenken oder verkaufen
    Bücher an die Stadtbücherei, Kleider zum Second Hand Laden, Geschirr und Deko zum Flohmarkt

Ihr werdet sehen, in 15 Minuten ist viel zu schaffen. Und jetzt viel Spaß beim Aufräumen. Und ganz wichtig, die Mülltüte kommt umgehend in die Tonne!

Und das wiederholen wir nun täglich!

Wie entrümpelt Ihr? Habt Ihr andere Vorschläge? Schreibt mir doch einfach. Die besten Ideen werden hier veröffentlicht?

Gesund durch Ernährung – Teil 3

Gesund durch Ernährung

Wir nehmen viel Medikamente und sind trotzdem krank. Die Ernährungs-Docs Anne Fleck, Matthias Riedl und Jörn Klasen sagen mit Ernährung kann man die Chance, gesund zu werden und zu bleiben. Essen = Medizin. Im dritten Teil der interessanten Dokumentation im NDR wurden wieder drei Beispiele gezeigt, die ich hier kurz zusammenfasse.

  • Adipositas, extremes Übergewicht
  • Migräne
  • Rheuma

Auf der Homepage des NDR http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die-ernaehrungsdocs/index.html findet Ihr jede Menge gut verständliche Hintergrund-Informationen, Videos, Tipps und Rezepte.

Adipositas, extremes Übergewicht

Bewegungsmangel, falsche Ernährung, psychische Probleme, Hormonstörungen oder genetische Faktoren – die Zahl der Übergewichtigen steigt in den Industrienationen immer weiter an. Ab einem Body Mass Index (BMI) von 30 gilt man als übergewichtig. Ausnahme: Menschen, die viel Muskelmasse besitzen. Übergewicht ist einer der größten Risikofaktoren für Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes, Gelenkerkrankungen und sogar Krebs. Bei extremem Übergewicht bleibt oft nur noch die Magenverkleinerung. Die sollte aber die letzte Maßnahme sein. Es muss auch eine andere Möglichkeit geben. Eine Ernährungsumstellung mit einer vom Arzt verschriebenen Formula-Diät. Diese Diät enthält wenig Kohlenhydrate und viel Eiweiß, um den Muskelabbau zu vermeiden.

Therapie:

  • Richtige Ernährung: Gemüse, Hülsenfrüchte, wenig Kohlenhydrate, mageres Fleisch und Fisch
  • Eventuell Formula-Diät
  • Sport!

Weitere Informationen:

 

Migräne

Rasende, pochende, stechende Kopfschmerzen, die anfallsartig auftreten oft begleitet von Übelkeit, Licht- und Geräuschempfindlichkeit, das ist Migräne. Auslöser für Migräne sind oft Stress, Wettereinflüsse, hormonelle Störungen, aber auch bestimmtes Essen, z. B. Zucker, Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe. Wichtig sind regelmäßige Mahlzeiten.

Therapie:

  • Ernährungsumstellung
  • Änderung des Lebensstils
  • Ausdauersport!
  • Muskelentspannung
  • Akupunktur

Weitere Informationen:

 

Rheuma

Gelenkschmerzen, Morgensteifigkeit, Muskelreißen prägen den Alltag: Rheuma ist eine Volkskrankheit. Rund 400 verschiedene Krankheitsbilder werden unter dem Oberbegriff Rheuma zusammengefasst: dazu zählen Gicht, Lupus, am häufigsten die rheumatoide Arthritis. Die Ursachen sind noch nicht umfassend geklärt; gesichert ist, dass es sich um eine Autoimmunerkrankung handelt.

Therapie:

  • Spezielle entzündungshemmende Ernährung
  • Wenig Fleisch
  • Omega-3-Fettsäuren in fettem Fisch
  • Leinöl
  • Grüne Smoothies mit grünem Blattgemüse
  • Bewegung, Krankengymnastik

Weitere Informationen:

 

 

Achtung: Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen.

kraft tanken durch malerei

mixed by bea emma schueler

tagtäglich sind wir dem immer größer werdenden wahnsinn des alltäglichen ausgesetzt. doch wir haben nur begrenzt „kraft“. zum auftanken für meine seele habe ich die experiementelle malerei gefunden. und besonders hat die arbeit mit farben eine therapeutische wirkung, um meine seele wieder in den einklang zu bringen.

zum vorbereiten auf meinen malabend gehört eine atemübung und eine mal-oase. und ganz wichtig: bequeme kleidung. ich male gerne nach chill-out-musik oder es kann auch mal melodische rockmusik sein. musik trägt dazu bei, den alltag zu vergessen, mich wohl zu fühlen und meinen gefühlen freien lauf zu lassen.

bei meiner malerei experimentiere ich mit allen möglichen materialien wie modellier- und strukturpasten, sand und seidenpapier, gips und fotos. so entstehen oft formale flächenkompositionen. bei der auswahl der farben pendle ich zwischen acryl- und ölfarben.

„malen ist ein stück freiheit neben den alltäglichen zwängen“.

die themen zu meinen bildern ergeben sich oft aus dem alltäglichen. aus gefühlen wie glück, freude, sehnsucht, aber auch kummer oder trauer. es ist eben ein gefühl meiner persönlichkeit in meiner augenblicklichen situation, ein gefühl, das eingebettet ist in die erfahrung und einflüsse meiner umwelt. so entsteht eine synthese.

mixed by bea emma schueler
mixed by bea emma schueler

und heute wähle ich die farben rot, orange und gelb:

  • die farbe „rot“ wirkt fröhlich, verspielt und bringt dynamik in den tag. zugleich hilft rot, positiv zu denken, schenkt selbstvertrauen und kraft.
  • die farbe „gelb“ heitert die stimmung auf. das gute-laune-gelb zaubert sonne in das herz. gelb hilft auch bei liebeskummer, festklammern und nicht-loslassen-wollen.
  • die farbe „orange“ bringt ebenso lebensfreude, wärme und freundlichkeit.

und so entsteht das bild „mixed“, ein feuerwerk von positiven gefühlen und mehr …

„malen ist eine sprache ohne worte.“

ein kunstwerk spricht mich an, wenn es meine augen und meine sinne fesselt, wenn es mich gleichzeitig überrascht und verunsichert, mich ein stück berührt. und dies möchte ich beim betrachten meiner bilder erreichen. und im wirrwarr des alltags ein wenig zur eigenen „entschleunigung“ beitragen.

Mehr zu sehen auf:

Slow Living und Kunst

Gallery and Landscape in Bissee

Ist Entschleunigen eine Kunst? Ist Slow Living Kultur?

Wir sind selbstverständlich geneigt, auf beide Fragen sofort ein „Ja“ zu entgegnen. Die ausführliche Antwort, das „Know How“ dazu, wird unser SlowLiving Blog im Laufe der Zeit liefern. In diesem Bereich unseres Blogs beschäftigen wir uns statt dessen jedoch mit der Frage, wie sich Kunst und Kultur nach den Ideen des Slow Living praktizieren und genießen lassen.

Neben der Versorgung der Menschen mit den Gütern des Grundbedarfs wie der Nahrung und dem Dach über dem Kopf gehören zu einem menschenwürdigen Leben auch Musik, Kunst, Kultur und ein gesundes Gemeinschaftsleben; Dinge, die ohne den Blick auf Rendite und ohne ein „Muss“ um ihrer selbst willen einen Stellenwert besitzen.

Es ist sinnvoll, diesem Lebensbereich zunächst einmal dadurch genug Raum und Zeit zu verschaffen, dass die vom Einzelnen als weniger erbaulich empfundenen „Zeitfresser“ so effizient wie möglich erledigt werden. Das mag der Einkauf für den Grundbedarf sein, die Reinigung des Haushalts oder das Waschen der Wäsche, für manchen ist es vielleicht auch die Gartenpflege, die an anderer Stelle unseres Blogs als Quelle der Erbauung und Entspannung breiten Raum einnehmen wird.

Wer lernt, Tätigkeiten, die sich beim besten Willen nicht als entspannend erweisen, effizient und zügig hinter sich zu bringen, sie also eher zu beschleunigen als zu verlangsamen, der gewinnt Zeit, die sich zum Beispiel mit dem Erleben oder dem Schaffen von Kunst und Kultur verbringen lässt.

Bei unseren Berichten und Tipps wird es um den Gegensatz von Tempo und Langsamkeit gehen (bis zum Stillstand, der Künstler thematisch schon immer besonders fasziniert hat), um den Begriff der Zeit in der bildenden Kunst, in der Musik, im Film.

Wenn Kunst und Kultur eng mit Kommunikation verbunden sind (oder eine Form der Kommunikation bilden), dann wollen wir darauf achten, wie sich diese Form der Kommunikation entschleunigen lässt, um den Genuss zu mehren, den sie uns bereiten. Eine Definition von Kultur könnte übrigens „Zivilisation, erweitert um moralische Komponenten“ lauten. Zivilisation wäre demnach ein Kühlschrank, Kultur sein Inhalt. Wenn die moralischen Komponenten mit den Zielen von Slow Living zur Deckung zu bringen sind, dann ist – Du errätst es – Slow Living selbst Kultur.

Aber sei gewarnt, in „Kultur“ steckt das lateinische cultura (Bearbeitung, Pflege), ohne Dein Bemühen wird es auch hier nicht gehen, Genuss und Lebensqualität wollen verdient sein.

PS: Das Foto wurde in Bissee aufgenommen. Schauplatz einer jährlich wechselnden Ausstellung von Skulpturen in einer ländlichen Umgebung. Mehr Info skulptur-in-bissee.de.

Gesund durch Ernährung – Teil 2

Gemüsebratlinge

Viele Pillen schlucken und trotzdem krank, das muss nicht sein. Durch Ernährung die Chance nutzen, gesund zu werden und zu bleiben. Das ist keine Utopie. Im zweiten Teil der interessanten Dokumentation im NDR wurden wieder drei Beispiele gezeigt, die ich hier kurz zusammenfasse.

  • Fettleber
  • Bluthochdruck
  • Multiple Sklerose

Auf der Homepage des NDR http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die-ernaehrungsdocs/index.html findet Ihr jede Menge gut verständliche Hintergrund-Informationen, Videos, Tipps und Rezepte.

Gesund durch Ernährung – Teil 1

 

Bluthochdruck

Bluthochdruck ist eine häufige Erkrankung in Industrieländern. Mehr als jeder vierte Erwachsene in Deutschland hat zu hohen Blutdruck, viele ohne es zu wissen. Zu hoher Blutdruck versucht oft kaum Beschwerden, ist oft aber dennoch gefährlich: Fettablagerung in den Arterien, Thrombosen, Herzinfarkt und Schlaganfall können die Folge sein. Ursache ist oft Übergewicht, Bewegungsmangel, Alkohol, Rauchen und falsche Ernährung, aber auch beruflicher oder privater Stress. Zudem kann eine genetische Veranlagung Grund für Bluthochdruck sein. Auch die Hormone können den Blutdruck negativ beeinflussen, z. B. die „Pille“, eine Schwangerschaft oder die Wechseljahre.

Therapie:

  • Richtige Ernährung: Gemüse, Obst, Fisch, wenig Salz. Viel Wasser und Kräutertees trinken.
  • Sport!
  • Gewichtsreduktion
  • Wenig Alkohol, keine Zigaretten
  • Stressabbau

Weitere Informationen:

 

Multiple Sklerose (MS)

Multiple Sklerose ist eine chronische Entzündung des Nervensystems. Frauen erkranken häufiger als Männer an MS. Oft wird die Krankheit im jungen Erwachsenenalter diagnostiziert. Die Entstehung von MS ist nicht eindeutig bewiesen. Mögliche Ursachen sind unter anderem eine genetische Veranlagung und bestimmte Umwelteinflüsse. Eventuell auch Vitamin-D-Mangel und kindliches Übergewicht. MS ist nicht heilbar, kann aber behandelt werden.

Mangoldgemüse
Mangoldgemüse

Therapie:

  • Ketogene Ernährung: Gemüse, hochwertige Öle, Nüsse, Samen. Täglich fettreiche Eiweißlieferanten: Fleisch, Fisch, Geflügel, Eier, fettreiche Milch, fettreiche Milchprodukte, Omega-3-Fettsäuren.
  • Möglichst keine Kohlenhydrate.
  • Physio-/Ergotherapie, logopädische Hilfe
  • Psychotherapie
  • Alternative Methoden: Akupunktur, Homöopathie, anthroposophische Heilmethoden

Weitere Informationen:

 

Fettleber

Die Fettleber ist ein häufiges Krankheitsbild. Fast jeder vierte Erwachsene ist von dieser Zivilisationskrankheit betroffen. Besonders stark Übergewichtige, Diabetiker und viele übergewichtige Kinder leiden daran. Ursachen sind meist Übergewicht, Alkoholmissbrauch, Medikamente. Auf Grund von Eiweißmangel können auch schlanke Menschen betroffen sein. Das Risiko für eine Fettleber erhöht sich auch während der Schwangerschaft.

Therapie:

  • Ernährungsumstellung
  • Kein Alkohol
  • Gewichtsreduzierung
  • Eventuell vom Arzt verordnete spezielle Eiweißdrinks
  • Sport!

Weitere Informationen:

 

Achtung: Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen.

Slow Living und Technik/Mobilität

Technik und Mobilität

Seien wir ehrlich: Das Wort Entschleunigung ist uns irgendwie verdächtig (wir klären gleich warum) und das treffendere Wort Verlangsamung verwenden wir eher noch weniger gern.

Entschleunigung, das ist etwas weniger Beschleunigung, immer noch ein hohes Tempo, aber mit dem Zugeständnis eines geringeren Tempozuwachses. Das Wort ist eine Unbehagen verursachende Verbeugung vor dem Diktat von „höher, schneller, weiter, größer“. Wer Wachstum, Zuwachs als Wert anzweifelt, stellt sich schnell an den Rand der Gesellschaft. Deshalb kommt uns das Wort Verlangsamung noch um einiges schwerer über die Lippen, denn da kommt er klar zum Vorschein, der Wunsch nach Benutzung der Bremse, nicht etwa der nach einem leichten Lupfen des Gaspedals.

In der Kategorie Technik und Mobilität wird es nötig sein, Farbe zu bekennen, was das Slow in Slow Living angeht. Wo spielt das Tempo eine Rolle, wenn nicht hier?

Du bist besonders technikaffin? Ich halte es für sehr gut möglich, dass sich Deine Haltung im Laufe der intensiven Beschäftigung mit dem Thema Slow Living in Technik und Mobilität ändern wird. Zum jetzigen Zeitpunkt bedeutet Slow Living nicht „möglichst langsam“, sondern „angepasste Geschwindigkeit“. So angepasst, dass bestimmte Vorgänge auch einmal mit sehr hohem Tempo ablaufen dürfen, wenn sie unvermeidlich sind und ihre zeitliche Ausdehnung den übrigen Interessen im Wege steht. In diesem Sinne können also eine schnelle Fortbewegung und der Einsatz technischer Hilfsmittel als produktiv gelten, solange sie nicht den übrigen Zwecken von Slow Living wie Nachhaltigkeit und sozialer Verträglichkeit widersprechen.

Nicht immer ist im Alltag der Weg das Ziel, was in einem innerstädtischen Stau sehr schnell klar werden dürfte. Effiziente Fortbewegung in der Gegenwart, der Unterschied zwischen Urlaub und Reisen, ein maßvoller Einsatz von Technik … zu diesen Themenfeldern ist eine riesige Vielfalt von Berichten und Beiträgen erkennbar, eine Vielfalt, die uns schwindlig machen könnte.

Aber glücklicherweise haben wir uns ja gemeinsam dem Ziel verschrieben, stets ein angemessenes Tempo zu wählen …

Winterzeit – Detox-Zeit

Winter

Wir sind gerade fleißig dabei, unser Heim zu entrümpeln. Warum also nicht auch mal unseren Körper entrümpeln. Viele fühlen sich nach den Feiertagen müde, schlaff, blass … einfach energielos. Das Wetter lädt auch nicht unbedingt dazu ein, sich viel an der frischen Luft aufzuhalten. Ich habe jedenfalls nicht besonders viel Lust bei Schmuddelwetter auf den Wanderwegen durch knöcheltiefen Schlamm zu stapfen. Nun versprechen viele Quellen in den Medien Energie durch Detox-Kuren (engl. Detoxification = Entgiftung, Entschlackung).

Ob eine solche Detox-Kur wirklich wirkt, ist umstritten und wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Ich habe auch nicht vor, eine komplette Anleitung für eine solche Kur zu verfassen. Einige Aspekte sind aber durchaus interessant und praktikabel und bieten eine willkommene Abwechslung.

Ein Punkt einer solchen Kur ist „viel trinken“. Damit habe ich schon mal meine liebe Not. Ich bin keine begeisterte Wassertrinkerin. Ist mir einfach zu langweilig – egal mit oder ohne Kohlensäure. Dann schon eher Fruchtschorles … aber nur die selbst gemixten. Leider darf man die durchaus erhebliche Kalorienzahl von Fruchtsäften nicht unterschätzen. Deshalb habe ich einige Rezepte für Detox-Getränke ausprobiert und hier für Euch zusammengefasst. Alle Zutaten sind auch jetzt im Winter frisch erhältlich. Ein Krug pro Tag davon wäre prima.

Cucumber Lemon Detox
Gurken-Zitronen-Detox-Wasser

 

Gurken-Zitronen-Detox-Wasser

  • 2 l Wasser
  • 1 Gurke waschen und hobeln (oder dünn schneiden)
  • 1 Zitrone waschen und dünn schneiden
  • 10-15 frische Minzblätter
  • (eine Handvoll Eis)

Alle Zutaten in einen Krug geben und ca. 30 Minuten im Kühlschrank stehen lassen. Ich lasse meistens das Eis weg, besonders im Winter. Die Mischung kann bis zu dreimal aufgegossen werden.

Apfel-Zimt-Detox-Wasser

  • 2 l Wasser
  • 2-3 Äpfel waschen, entkernen und dünn schneiden
  • 2 Zimtstangen
  • Ein ca. 3 cm großes Ingwerstück

Alle Zutaten in einen Krug geben und ca. 30 min Kühlschrank stehen lassen. Die Mischung kann bis zu dreimal aufgegossen werden.

Apfel-Essig-Detox-Wasser

  • 2 l Wasser
  • 2 Esslöffel Apfelessig
  • 2 Äpfel waschen, entkernen und dünn schneiden
  • 1 Zimtstange

Alle Zutaten in einen Krug geben und ca. 30 min Kühlschrank stehen lassen. Die Mischung kann bis zu dreimal aufgegossen werden.

Schreibt mir doch mal, wie Euch die Getränke schmecken? Habt Ihr noch mehr solche Rezepte?

Viel Spaß beim Ausprobieren.

Entrümpeln

Entrümpeln

Die letzten Artikel waren überwiegend theoretische Betrachtungen zum Thema Slow Living. Jetzt ist es an der Zeit, auch mal in die Praxis überzugehen.

Unser Ziel ist ein glückliches, zufriedenes Leben. Eine Vereinfachung und Entschleunigung des Alltags. Leider schleppen die meisten von uns aber unnötigen Ballast mit sich herum. Das können Dinge sein, die unser Heim aus den Nähten platzen lassen, aber auch Gedanken, die uns blockieren.

So war das bei mir vor einigen Jahren. Das Ergebnis, berufliche und private Katastrophen. Mein neues Heim war plötzlich zu klein für all die Dinge, die zudem noch mit unangenehmen Assoziationen belastet waren. Um wieder Luft zum Atmen zu bekommen, half nur eins – Entrümpeln. Erst mal den Termin der nächsten Sperrmüll-Sammlung rausgesucht und die großen Sachen entsorgt, das Auto vollgestopft und zum nahe gelegenen Wertstoffhof gefahren. Der erste Schritt war getan … Zu den Methoden, den Rest des Haushalts, des Arbeitsplatzes zu entrümpeln, werde ich öfter Artikel schreiben. Schaut also immer mal wieder rein 😉

Gedanken entrümpeln

Schwieriger ist es, den Kopf frei zu bekommen. Schlaflose Nächte, weil die Gedanken kreisen. Verpasste Termine, weil das Gedächtnis doch nicht mehr so fehlerfrei funktioniert. Da hilft nur eins, Ordnung schaffen durch Gedanken-Entrümpelung.

Gedanken entrümpeln mit Notizbüchern.

Ich verwende dafür ein Notizbuch, das ich immer bei mir habe. Auf die jeweils linke Buchseite notiere ich ALLES, was mir so wichtig erscheint, dass ich es nicht vergessen darf. Zuhause übertrage ich dann Termine in meinen Terminkalender und auf der rechten Seite des Notizbuchs baue ich eine Todo-Liste auf. Mehr zu Notizbüchern und Todo-Listen in einem der nächsten Artikel.

Diese Methode funktioniert für mich sehr gut. Keine Probleme beim Einschlafen mehr. Das Notizbuch liegt übrigens auf dem Nachttisch, falls ich mal aufwachen sollte und mir irgendwas merken möchte, was auf Garantie am nächsten Tage im Gedächtnis-Nirwana verschwunden wäre.

Entrümpeln gehört zu meinen Lieblingsthemen. Deshalb interessiert mich Eure Erfahrung damit sehr. Schreibt mir doch mal, nach welchen Methoden Ihr da vorgeht?

Bis zum nächsten Mal.

Slow Living und Arbeit und Freizeit

Slow Living und Arbeit - Geschäftsreisen

Das Leben im Erwachsenenalter vor der Rente (und oft auch das von Kindern) teilt sich für die meisten von uns in die Zeit, in der wir arbeiten (lernen) und in die Zeit, die „frei von Arbeit“ ist. Freizeit ist diese letztere aber noch nicht, denn es wollen ja auch noch die Dinge erledigt werden, die wir als unerlässlich betrachten (Einkauf, Haushalt, Schularbeiten …), die „Pflichten“.

Für ein vom betroffenen Individuum als „im Gleichgewicht“ wahrgenommenes Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit wird heute gern der Begriff Work-Life-Balance verwendet, dem wir in dieser Kategorie unseres Blogs häufig Raum geben werden.

Die Philosophie versteht unter Arbeit das bewusste schöpferische Handeln des Menschen, wir wollen hier darunter aber die Tätigkeiten verstehen, die uns in die materielle Lage versetzen, unseren Lebensunterhalt zu bestreiten. Unser Einfluss auf diese Tätigkeiten ist oft begrenzt, gerade deshalb sind sie es wert, einer intensiven Begutachtung unterzogen zu werden.

Denn nicht zuletzt sind die starren Regeln, das hohe Tempo, die unausweichlichen Erfordernisse, das „Rat Race“ im Arbeitsalltag die Dinge, die uns überhaupt erst an die Notwendigkeit einer Entschleunigung unseres Lebens denken lassen.

Ziel sollte also sein, diesen Teil unseres Lebens, dem wir kaum gänzlich entkommen können, so effizient wie möglich zu gestalten, wobei Effizienz sich hier auf das Verhältnis von investierter Kraft, geopferten Nerven und nicht selten vom Einsatz der Gesundheit in Relation zu einem möglichst guten Arbeitsergebnis bezieht. Wenn dabei womöglich so etwas wie „Lust an der Arbeit“ ins Spiel kommt … wunderbar!

Versuchen wir also gemeinsam den Arbeitsalltag im Sinne von Slow Living umzugestalten …

Slow Living und Freizeit

Beschäftigen wir uns nun mit dem zweiten Teil, der Freizeit, und sorgen für mehr Lebensqualität durch mehr Genuss in Heim, Garten oder Urlaub. Du verbringst schließlich (hoffentlich!?) in Deinem Zuhause oder im Garten, auf einer schönen Terrasse oder einem optimal genutzten Balkon noch viel mehr Zeit, als am Arbeitsplatz, falls Du nicht gerade im Urlaub bist. Und diese Zeit gehört Dir – Dir und Deiner Familie, Deinem sozialen Umfeld, Deinen Freunden. Also leg los, einen größeren Handlungsspielraum als im Freizeitbereich hast Du nicht!

Wir werden Dich dabei in vielerlei Hinsicht unterstützen, mit launigen, philosophischen, meist aber sehr praktischen Betrachtungen und Tipps, mit Erfahrungsberichten oder mit Hinweisen auf Produkte, die zur Entschleunigung Deines Freizeitlebens beitragen können.

Denk daran: Ziel ist ein erfülltes Leben, nicht der Verzicht an sich im Sinne von Askese, sondern die Vermehrung Deiner Lebensfreude und vergiss dabei bitte nicht, an die Nachhaltigkeit, die langfristige Bedeutung Deines Freizeitverhaltens zu denken!

Gesund durch Ernährung – Teil 1

Lachs und Thunfisch

Gestern habe ich über Slow Living und Gesundheit/Wellness geschrieben. Also weshalb nicht mal versuchen, durch Ernährung die Einnahme von Medikamenten zu vermindern. Gesund durch Ernährung, ohne Medikamente drohende schwere Erkrankungen abwehren – das funktioniert. Im ersten Teil der Doku wurden drei Beispiele gezeigt; hier eine kurze Zusammenfassung:

  • Fettstoffwechselstörung
  • Sodbrennen
  • Diabetes

Auf der Homepage des NDR findet Ihr jede Menge gut verständliche Hintergrund-Informationen, Videos, Tipps und Rezepte.

Cholesterin, Triglyzeride

Fettstoffwechselstörungen werden oft nicht rechtzeitig erkannt, da der Patient zunächst keine Beschwerden hat. Fettablagerung in den Arterien, Thrombosen, Herzinfarkt und Schlaganfall können aber die Folge sein. Ursache ist in erster Linie ein erblicher Stoffwechseldefekt, dazu kommen meist Stress, Bewegungsmangel, unregelmäßiges einseitiges Essen, Fastfood, zu viel Fett und Zucker, Übergewicht.

Empfehlung:

  • Umstellung auf gute Fette: z. B. in Nüssen, fettem Fisch (Hering, Lachs, Makrele), Raps- oder Leinöl.
  • Sport!

Weitere Informationen:

 

Sodbrennen – Vorstufe von Krebs

Die ständig zurückfließende Magensäure schädigt die Speiseröhre auf Dauer. Es entstehen Entzündungen, Verätzungen, Verengungen und Geschwülste – Gefahr, an Speiseröhrenkrebs zu erkranken. Auslöser ist zu viel Säure im Magen, bedingt durch zu üppige, fette, süße, saure Ernährung.

Empfehlung:

  • Vier bis fünf kleine Mahlzeiten. Viel Eiweiß, z. B. Milchprodukte, helles Fleisch, Nüsse, Hülsenfrüchte. Heißhunger auf Süßes durch Bitterstoffe vertreiben.
  • Sport! Stressabbau!

Weitere Informationen:

Chinesische Tofupfanne

Diabetes

Diabetes, eine der häufigsten Volkskrankheiten. Vor allem Typ 2 (90 % aller Diabetiker leiden daran) kann als Wohlstandskrankheit bezeichnet werden. Ursache ist meistens Übergewicht, Bewegungsmangel, ungeeignete Ernährung und familiäre Veranlagung.

Empfehlung:

  • Eine Haferkur mit Wasser oder Beeren, z. B. Himbeeren, Rohkost, gedünstetes Gemüse, keine Kohlenhydrate, wenig Obst, Naschen nur unmittelbar vor der Hauptmahlzeit.
  • Sport!

Weitere Informationen:

 

Achtung: Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen.